Mein Weg zum Europäischen Freiwilligen Dienst

Mein Weg zur Kölner Freiwilligen Agentur begann im Frühjahr 2017, als ich anfing mich mit meiner Zukunft näher auseinander zu setzen. Der Schulabschluss lag nur noch ein Jahr voraus und ich wollte keineswegs, dass ich die Zeit nach dem Abitur verstreichen lasse, ohne etwas für mich selber getan zu haben, was mich weiterbringt. 

So kam es, dass ich meine Freundin zu einer Messe für Auslandsaufenthalte begleitete und dort Zeit bekam mich in Ruhe umzuschauen, da meine Freundin an einem der Stände für eine Organisation für Auslandsaufenthalte während der Schulzeit warb. Schließlich blieb ich an einem Stand hängen, der meine Aufmerksamkeit erregte, weil man dort kostengünstig, nahezu kostenfrei einen Auslandsaufenthalt in Form eines Freiwilligen Sozialen Jahres absolvieren konnte. Wie sich herausstellte war dies die Kölner Freiwilligen Agentur. Ich kam mit einer der Mitarbeiterinnen ins Gespräch und so kam es, dass ich die Anmeldeformulare noch vor Ort ausfüllte. „Cool“, dachte ich mir, „vielleicht ergibt sich daraus ja etwas.“ Einige Wochen später hatte ich die Anmeldung schon nahezu vollständig aus meinem Gedächtnis verbannt und so war ich überrascht, als man mich ein halbes Jahr später zu einer Infoveranstaltung einlud. Erst vor Ort fiel mir dann wieder ein, dass ich mich vor einem halben Jahr für das Programm angemeldet hatte. Ab dann nahm alles seinen Lauf, ein Treffen folgte dem Nächsten und schließlich entschied ich mich für das Projekt in Griechenland. Das Projekt bot laut Beschreibung den Raum für eigenständiges und selbstständiges Arbeiten im Bereich journalistischer, sozialer und kultureller Arbeit. Das gefiel mir und zudem dachte ich mir, dass Griechenland doch der geeignete Ort sei um Auslandserfahrungen zu sammeln. Nicht zu weit von zuhause entfernt, innerhalb der EU und trotzdem eine komplett andere Kultur und ein anderes Klima. 

Flashmob am Rudolfplatz, Köln

Nachdem ich mich für das Projekt „PRAXIS Mediart“ beworben hatte bekam ich auch relativ schnell meine Zusage. In den folgenden Monaten wurden alle Freiwilligen dieses Jahres zusammen auf die Zeit im Ausland vorbereitet, je nach Projekt fällt diese jedoch unterschiedlich aus. So bin ich beispielsweise für neun Monate in das Projekt eingebunden, Andere wiederum für 12 Monate und wieder Andere nur für sechs Monate. Die Vorbereitung lief in Form von Seminaren ab, bei denen wir auf den Umgang mit fremden Kulturen, mit neuen Eindrücken und mit uns selbst und unseren Selbstzweifeln vorbereitet wurden.

Schließlich, Ende August war es dann soweit und ich trat meine Reise nach Griechenland an. Dazu mehr in meinem nächsten Blog-Post.

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